Ihr Abonnement des Genesys-Blogs wurde bestätigt!
Please add genesys@email.genesys.com to your safe sender list to ensure you receive the weekly blog notifications.
Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und erhalten Sie alle Updates zum Blog bequem in Ihre E-Mail-Inbox.
Diese Meldung nicht mehr anzeigen.
Beim Herausfahren aus einer engen Parklücke streifen Sie einen Bordstein und beschädigen die Felge Ihres Fahrzeugs. Frustrierend, aber kein Grund zur Sorge. Sie öffnen Ihre Versicherungs-App und erstatten Schadensmeldung. Innerhalb weniger Minuten erhalten Sie eine Bestätigung der Schadensmeldung. Kurz darauf wird ein Reparaturtermin vereinbart. Es wird ein Mietwagen reserviert. Sie erhalten proaktive Updates, ohne jemandem nachlaufen zu müssen.
Sie brauchten nicht mehrmals anzurufen. Sie mussten Ihr Anliegen nicht wiederholen. Sie mussten sich nicht zwischen der Werkstatt, der Autovermietung und Ihrem Versicherer abstimmen.
Agentische KI macht genau solche nahtlosen Erfahrungen möglich.
Agentische KI stellt einen grundlegenden Wandel in der Customer Experience (CX) dar. Nach dem Übergang von prädiktiver KI zu generativer KI wenden sich Unternehmen nun KI-Systemen zu, die nicht nur reagieren, sondern auch handeln. Agentische KI kann Ziele verfolgen, Entscheidungen innerhalb vorgegebener Grenzen treffen und Arbeit über Systeme hinweg koordinieren, um zu einem Ergebnis zu kommen.
In einer kürzlich von Genesys durchgeführten Umfrage vertraten 91 % der befragten CX-Führungskräfte die Meinung, dass agentische KI ihnen helfen wird, bessere Kundenerlebnisse zu bieten. Dieses Vertrauen spiegelt ein klares Verständnis der Lage wider: Kunden erwarten mehr als nur Antworten. Sie erwarten handfeste Ergebnisse.
Agentische KI kann dieses Versprechen jedoch nicht innerhalb isolierter Punktlösungen halten. Um echten Geschäftswert zu schaffen, braucht sie ein starkes Plattformfundament.
Frühere KI-Systeme konzentrierten sich darauf, Absichten zu prognostizieren oder Antworten zu generieren. Chatbots beantworteten Fragen, Assistenten-Tools schlugen Antworten vor. Diese Funktionen verbesserten die Effizienz, mussten aber immer noch stark auf menschliche Nachverfolgung und isolierte Arbeitsabläufe zurückgreifen.
Agentische KI geht weiter. Sie ergreift Maßnahmen, die einem definierten Ziel dienen.
Im obigen Versicherungsbeispiel protokolliert die KI nicht einfach eine Schadensmeldung. Sie koordiniert die nächsten Schritte in der richtigen Reihenfolge. Sie löst die Terminplanung aus und prüft Versicherungsdetails. Sie arrangiert den Transport und teilt Updates mit. Hinter den Kulissen werden mehrere Systeme aktiviert, die der Kunde als ein einziges, nahtloses Verfahren wahrnimmt.
Das ist, was man agentische Orchestrierung nennt.
Um sie zu ermöglichen, müssen Daten in Echtzeit durch verschiedene Systeme fließen. KI-Agenten müssen zusammenarbeiten. Aufgaben müssen delegiert und nachverfolgt werden. Ohne gemeinsamen Kontext und eine vernetzte Infrastruktur versagt jedoch dieses Maß an Koordination.
Es gibt kein einzelnes KI-Modell, das jede CX-Herausforderung lösen kann. Kundendaten befinden sich in CRM-Systemen, Abrechnungsplattformen, Wissensdatenbanken und Anwendungen von Drittanbietern. Aufkommende Standards wie die Agent-to-Agent (A2A)-Kommunikation und Model Context Protocols (MCP) werden es KI-Agenten ermöglichen, über verschiedene Umgebungen hinweg zusammenzuarbeiten, ähnlich wie APIs es heute bereits tun.
Doch APIs allein reichen nicht aus. Unternehmen benötigen eine einheitliche Plattform, die auf Skalierbarkeit, Resilienz und kontinuierliche Innovation ausgelegt ist. Dieser plattformorientierte Ansatz bietet mehrere Vorteile.
Wenn KI nativ in die Plattform integriert ist, kann sie auf Echtzeitdaten aus jeder Interaktion zurückgreifen. Daten werden zentral erfasst, angereichert und analysiert, was eine konsistente Automatisierung, Weiterleitung und kanalübergreifende Interaktion ermöglicht.
Für Punktlösungen sind oftmals komplexe Integrationen erforderlich, die die Kosten erhöhen und die Wertschöpfung verzögern. Eine einheitliche Plattform vereint sowohl die Customer Experience (CX) als auch die Employee Experience (EX) auf einer gemeinsamen Roadmap.
Während virtuelle Agenten sich um Routineanfragen kümmern, übernehmen menschliche Mitarbeiter komplexere und emotional anspruchsvolle Gespräche. Wenn virtuelle Agenten einfachere Anfragen verwalten, wird eine bessere Unterstützung menschlicher Agenten bei komplexen Gesprächssituationen umso wichtiger. Eine effektive Zusammenarbeit erfordert nahtlose Übergaben, eine vollständige Kontextübertragung und KI-Copiloten, die Zusammenfassungen, Next Best Actions und Empfehlungen in Echtzeit bereitstellen.
Isolierte Tools erzeugen unnötige Reibung. Eine einheitliche Plattform hingegen stellt sicher, dass virtuelle Agenten, Orchestrierungs-Engines und Funktionen zur Unterstützung von Mitarbeitern auf derselben Datengrundlage operieren.
Die Erwartungen der Kunden werden durch die besten Erfahrungen geprägt, die sie jemals mit einer Marke gemacht haben, und jede Interaktion muss diesem hohen Anspruch gerecht werden können.
Agentische Orchestrierung ermöglicht eine dynamische Entscheidungsfindung. Sie bestimmt, was als Nächstes geschehen soll, und delegiert Aktionen systemübergreifend. Wenn KI und Journey Management in einer zentralen Plattform integriert sind, sorgen Interaktionsdaten für kontinuierliche Leistungsverbesserungen. Das bedeutet: Verhaltensbasierte Erkenntnisse verfeinern Self-Service-Optionen, prädiktive Modelle verbessern die Genauigkeit von Weiterleitungen und Erlebnisse werden mit der Zeit immer besser.
Dieser geschlossene Feedback-Kreislauf ist in einer fragmentierten Technologieumgebung schwerlich zu erreichen.
Die Unternehmen, die mit agentischer KI erfolgreich sein werden, sind nicht unbedingt diejenigen, die die meisten KI-Agenten aufweisen. Es sind jene, die intelligente Erlebnisse über alle Touchpoints hinweg orchestrieren können und sicherstellen, dass Kunden die Reibungspunkte isoliert arbeitender Systeme nie zu spüren bekommen.
Bei der Planung ihrer agentischen KI-Strategie müssen sich Unternehmen fragen: Bauen wir auf einem Fundament, das skalierbar ist? Können diese Systeme zusammenarbeiten, um die bestmöglichen nahtlosen Kundenerlebnisse zu schaffen?
Wenn Kunden Unternehmen an den besten Erfahrungen messen, die sie je mit einer Marke gemacht haben, reichen Punktlösungen nicht aus, um diesen Erwartungen gerecht zu werden. Es ist eine Plattform erforderlich, die auf Orchestrierung, Integration und kontinuierliche Innovation ausgelegt ist.
Um dieses Potenzial in dauerhaftes Wachstum zu verwandeln, benötigen Unternehmen mehr als eine Punktlösung. Sie benötigen eine Plattform, die den Grundstein für die Experience von morgen legt.
Technologie allein ist keine Erfolgsstrategie. Die Unternehmen, die 2026 und darüber hinaus führend sein werden, sind diejenigen, die die Experience als ihren wichtigsten Wettbewerbsvorteil neu definieren.
Sofern Sie den Weg von der Automatisierung zu echter Orchestrierung erkunden möchten, sehen Sie sich „Fünf Trends, die das Kundenerlebnis im Jahr 2026 neu gestalten werden“ an. Branchenexperten von Deloitte und Valoir untersuchen gemeinsam mit CX-Pionieren, wie führende Unternehmen im Experience-Zeitalter wettbewerbsfähig bleiben.
Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und erhalten Sie alle Updates zum Genesys-Blog bequem in Ihre E-Mail-Inbox.