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Auf der Meta Conversations 2026 wurde eines deutlich: Die Art und Weise, wie Menschen mit Unternehmen in Kontakt treten, verändert sich rasant. Messaging ist nicht mehr nur eine bequeme Option für den Kundenkontakt – in vielen Märkten ist es zum Startpunkt für bessere Kundenbeziehungen geworden.
Mit der Einführung von Meta Business Agent präsentiert Meta seine Vision davon, wie KI Unternehmen dabei helfen kann, Kunden schneller, persönlicher und proaktiver über WhatsApp, Messenger und Instagram zu erreichen.
Für Führungskräfte im Bereich Customer Experience war die wichtigste Erkenntnis der Konferenz nicht, dass sich die KI-Nutzung immer stärker durchsetzt oder dass WhatsApp als Geschäftskanal weiter wächst. Es war vielmehr die Erkenntnis, dass sich Unternehmen in der neuen Ära der Kundeninteraktionen nicht mehr auf einzelne Kanäle konzentrieren, sondern vernetzte Customer Experiences gestalten müssen, die die Kunden überall erreichen – egal wo die Unterhaltung beginnt.
Und genau dadurch ergibt sich eine attraktive Chance für Genesys und Meta.
Viele Verbraucher nutzen Messaging-Apps bereits im Alltag. Sie verwenden sie, um mit der Familie in Kontakt zu bleiben, Pläne zu koordinieren, Neuigkeiten mitzuteilen und Entscheidungen zu treffen. Und sie erwarten zunehmend, dieselben vertrauten Tools auch bei der Interaktion mit Marken nutzen zu können.
In Regionen wie Lateinamerika und dem Nahen Osten ist WhatsApp bereits eine gängige Methode für Verbraucher, um mit Unternehmen zu interagieren. Kunden betrachten es nicht als „digitalen Kanal“, wie es Unternehmen vielleicht tun. Für sie ist es der einfachste Weg, eine Frage zu stellen, Unterstützung zu erhalten, etwas zu kaufen oder ein Gespräch fortzusetzen.
Diese Entwicklung hat Einfluss darauf, wie Unternehmen Service, Vertrieb und Interaktionen planen.
Viele Unternehmen haben Outbound-Messaging jahrelang als Marketingmaßnahme betrachtet: Sie senden eine Benachrichtigung, um ein Angebot zu bewerben, fügen einen Link ein und hoffen, dass der Kunde den nächsten Schritt macht. Doch Kunden erwarten zunehmend nicht nur Angebote, sondern echte Kommunikation. Wenn eine Marke über WhatsApp Kontakt aufnimmt, sollte der Kunde auch über WhatsApp antworten können. Falls das Gespräch komplexer wird, sollte das Unternehmen in der Lage sein, diese Customer Journey fortzusetzen, ohne den Kontext zu verlieren. Und wenn ein menschlicher Mitarbeiter eingreifen muss, sollte dieser Übergang nahtlos sein.
Die Frage lautet also nicht mehr: „Können wir eine Nachricht senden?“ Sie lautet vielmehr: „Können wir aus dieser Nachricht eine umfassende Customer Experience erstellen?“
Ein zentrales Thema auf der Meta Conversations-Konferenz war das Potenzial von KI-Agenten, Unternehmen im großen Maßstab bei der Bearbeitung und Personalisierung von Kundeninteraktionen und damit verbundenen Aktionen zu unterstützen. Diese Vision ist besonders für Unternehmen interessant, die ein hohes Aufkommen an Kundeninteraktionen effizienter bewältigen möchten.
Kundeninteraktionen beginnen und enden selten am selben Ort.
Ein Kunde sieht beispielsweise ein Produkt auf Instagram, stellt in WhatsApp eine Frage dazu, hakt per Web-Messaging nach und ruft schließlich an, wenn das Problem dringend wird. Ein anderer Kunde sieht vielleicht zuerst eine Werbeaktion, sendet dann eine Serviceanfrage und benötigt später Unterstützung durch einen menschlichen Mitarbeiter. In jedem dieser Fälle erwartet der Kunde, dass sich das Unternehmen merkt, wer er ist, was zuvor geschehen ist und welche Schritte als Nächstes notwendig sind.
Genau an dieser Stelle können fragmentierte Systeme erhebliche Konflikte verursachen.
Wenn Kanäle nicht miteinander verbunden sind, müssen Mitarbeiter zwischen verschiedenen Tools wechseln. Dabei geht der Kontext verloren, Kunden müssen sich wiederholen und die Behebung einfacher Probleme dauert viel länger als notwendig. Unternehmen haben Schwierigkeiten, die gesamte Customer Journey nachzuvollziehen, da jede Interaktion als separate Transaktion behandelt wird.
Mit Messaging allein lässt sich dieses Problem nicht lösen. Auch KI allein schafft hier keine Abhilfe. Ein echter Mehrwert entsteht, wenn Messaging, KI, Daten, Routing, Orchestrierung und menschlicher Support als eine vernetzte Customer Experience angeboten werden.
Bei einer von Meta geleiteten Veranstaltung stehen natürlich die Meta-Plattformen im Mittelpunkt – insbesondere WhatsApp. In vielen Märkten kann WhatsApp als äußerst leistungsstarke Umgebung für geschäftliche Interaktionen genutzt werden.
Aber Kunden wählen nicht immer den Kanal, den ein Unternehmen bevorzugt. Sie wählen den Kanal, der für sie im jeweiligen Moment am besten funktioniert.
Deshalb ist ein Omnichannel-Ansatz auch weiterhin unverzichtbar. Unternehmen können nicht davon ausgehen, dass jeder Kunde nur eine bestimmte App verwendet, eine spezifische Kommunikationsmethode nutzt oder einer vorgegebenen Customer Journey folgt. Die Customer Experience muss flexibel genug sein, um Kunden überall abzuholen, und intelligent genug, um die Kontextinformationen weiterzugeben, wenn sich die Bedingungen ändern.
Dies ist besonders wichtig, wenn eine digitale Interaktion an einen menschlichen Supportmitarbeiter übergeben wird. Viele Probleme können durch Automatisierung oder asynchrones Messaging gelöst werden, aber in einigen Fällen sind immer noch Empathie, menschliches Urteilsvermögen oder individuelle Unterstützung notwendig. Sprachkanäle bleiben in emotional komplexen, akuten oder schwerwiegenden Situationen relevant.
Für die Customer Experiences der Zukunft müssen Unternehmen nicht zwischen Messaging- und Sprachkanälen oder zwischen KI-Agenten und menschlichen Mitarbeitern wählen. Es geht vielmehr darum, zu wissen, was in welcher Situation benötigt wird, und einen nahtlose Übergang zu gewährleisten.
Meta bietet eine enorme Reichweite, Kundenkontext und vertraute Messaging-Umgebungen in WhatsApp, Messenger, Instagram und Facebook. Genesys bringt umfassende Unternehmenskompetenz in den Bereichen Customer Experience Orchestration, KI, Service und Support, Mitarbeiterengagement, Routing und Omnichannel-Interaktionen mit.
Gemeinsam schaffen wir eine bedeutende Chance.
Für Unternehmen liegt der Wert nicht nur in der Möglichkeit, Kunden über WhatsApp zu erreichen oder Antworten mit KI zu automatisieren. Sie profitieren von der Möglichkeit, diese Interaktionen in eine umfassendere Customer Journey zu integrieren, die proaktive Interaktionen, intelligente Automatisierung, Unterstützung durch menschliche Mitarbeiter, Eskalationen in Sprachkanälen und fortlaufenden Kontext umfassen kann.
Stellen Sie sich vor, ein Kunde erhält eine WhatsApp-Nachricht zu einem Angebot und antwortet darauf mit einer Frage. Anstatt auf eine Website oder in einen anderen Workflow weitergeleitet zu werden, kann der Kunde die Unterhaltung einfach fortsetzen. KI kann die Absicht verstehen, eine relevante Antwort geben, auf verfügbaren Geschäftskontext zurückgreifen und feststellen, ob das Problem automatisch gelöst oder an einen menschlichen Mitarbeiter weitergeleitet werden sollte. Im Falle einer Eskalation kann der menschliche Mitarbeiter sofort sehen, was bereits geschehen ist, und einfach fortfahren – er muss nicht den Kunden zu bitten, noch einmal von vorn zu beginnen.
Das ist der Unterschied zwischen Messaging als reinem Kanal und Messaging als Teil einer orchestrierten Customer Experience.
Dies deutet auch darauf hin, wie sich die Customer Experience in Unternehmen verändern wird. KI-Agenten werden immer leistungsfähiger. Messaging wird stärker in tägliche Interaktionen eingebettet. Kunden erwarten schnellere, stärker personalisierte Antworten. Und Unternehmen benötigen Plattformen, die digitale und menschliche Interaktionen über die gesamte Customer Journey hinweg orchestrieren können.
Die Begeisterung für agentische KI ist durchaus berechtigt. KI hat das Potenzial, grundlegend zu verändern, wie Unternehmen Kunden bedienen, Mitarbeiter unterstützen und stärker personalisierte Interaktionen skalieren. Am meisten werden allerdings nicht die Unternehmen profitieren, die einfach einen KI-Agenten zu einem einzigen Kanal hinzufügen, sondern diejenigen, die mithilfe von KI die gesamte Customer Experience besser vernetzen.
Dazu müssen sie Kontextinformationen kanalübergreifend bewahren. Sie müssen Mitarbeitern die Informationen bereitstellen, die diese benötigen, um Kunden schnell zu helfen. Sie müssen unterbrechungsfreie Customer Journeys gestalten, die vom Marketing über den Vertrieb bis hin zum Service reichen. Und sie sollten die Automatisierung nicht dazu zu nutzen, um menschliche Mitarbeiter zu ersetzen, sondern um menschliche Interaktionen schneller, besser informiert und einfühlsamer zu gestalten.
Meta Conversations 2026 hat einen deutlichen Ausblick darauf gegeben, wie sich der Markt verändert. Messaging wird intelligenter, KI-Agenten agieren autonomer und die Kundenerwartungen steigen weiter.
Für Genesys besteht die Chance darin, Unternehmen dabei zu unterstützen, diese Trends in reale Customer Experiences umzuwandeln, denn der zukünftige Erfolg hängt nicht von einer App, einem Kanal oder einer Interaktion ab. Er wird dadurch bestimmt, wie gut Unternehmen jeden Moment für eine Customer Experience nutzen werden, die nahtlos, persönlich und menschlich wirkt.
Das ist das Ziel von Genesys und Meta: Wir möchten Organisationen dabei helfen, ihre Kunden auf den aktuell bevorzugten Kanälen zu erreichen und gleichzeitig die vernetzten Customer Experiences aufzubauen, die diese morgen erwarten werden.
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